IP-Adresse: Internet Protokoll

Jeder Computer, der im Internet kommunizieren will, benötigt eine IP-Adresse. Dies ist vergleichbar mit einer Postadresse, die der Adressat benötigt, um ein Paket zu erhalten. Nur sind IP-Adressen gegenüber der Postadresse nicht an einen speziellen Ort gebunden. Nur wenige Behörden, große Unternehmen und vor allem Internet-Provider verfügen über feste IP-Adressbereiche. Alle anderen Internetnutzer bekommen von ihrem Provider für die Dauer einer Internetsitzung eine IP-Adresse zugewiesen. Dabei muss unterschieden werden zwischen der internen Adresse, die zwischen dem Computer und dem Router, und der externen Adresse, die zwischen dem Router und dem Internet vergeben wird. Bei einer Internetverbindung ohne Router, also über ein Modem, fällt die interne IP-Adresse weg.

Ebenso steht hinter jedem Domainnamen (www.meinedomain.de) eine IP-Adresse. Der Browser fragt dafür die IP-Adresse bei einem Nameserver an. Jede Website kann vom Browser auch direkt über seine IP-Adresse aufgerufen werden.

IP-Adressen folgen einem festen Format. Dabei besteht das bekanntere IPv4-Format aus einer Zahlenfolge von 4 Blöcken à 3 Ziffern, die – durch einen Punkt voneinander getrennt – jeweils aus einer Ziffernfolge von 0 bis 255 bestehen können, also z.B. 134.95.0.50. Da sich hier die Menge der zu vergebenden Adressen als zu gering erwiesen hat, wurde ein weiteres Format entwickelt: IPv6 besteht aus acht Zeichenblöcken, wobei diese neben Ziffern auch Buchstaben enthalten können. Enthält diese 36-stellige Zeichenfolge Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, kann sie auch verkürzt dargestellt werden.

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